Category: Allgemein

Julia, wieso freust Du Dich denn so?

Juni 15th, 2011

Wir haben heute auf Facebook ein “Luftsprungfoto” von Julia entdeckt und sie mal sofort angechattet. Hier der Live-Chat:

[10:29:38] Maru Winnacker: Julia, wieso freust Du Dich denn so?
[10:31:01] Julia Latscha: Ich freue mich, weil wir jetzt Partner von schulengel.de sind!
[10:31:34] Maru Winnacker: Yippiiehhh! Das finde ich auch toll!
[10:31:47] Maru Winnacker: Sag einmal, wie lange bist Du denn jetzt schon bei uns?
[10:32:27] Julia Latscha: Für donare.de arbeite ich jetzt seit fünf Monaten.
[10:32:37] Maru Winnacker: Undß
[10:32:39] Maru Winnacker: Und?
[10:33:38] Julia Latscha: Ja, es macht mir großen Spass. Die Themen waren alle neu für mich, aber
umso spannender!!
[10:34:36] Maru Winnacker: ….wir haben dich ganz schoen ins kalte wasser geworfen, gell?
[10:35:03] Julia Latscha: absolut, zum Glück kann ich schwimmen…
[10:35:33] Maru Winnacker: und wie du das kannst!!! Richtig cool mit Dir! as macht Dir dann am meisten
[10:35:38] Maru Winnacker: spass?
[10:37:41] Julia Latscha: Toll finde ich, dass ich direkt zu allen wichtigen meetings mitgenommen wurde und direkt Kontakt mit den Vorständen großer Stiftungen hatte.
[10:38:15] Maru Winnacker: du meinst Bayer? ;)
[10:38:59] Julia Latscha: ja, genau die Kooperation mit der Bayer Cares Foundation war total
spannend.
[10:40:08] Maru Winnacker: du hattest ja auch viel kontakt zu den organisationen / nominierten – welche war denn dein persoenlicher favorit?
[10:41:17] Julia Latscha: mein persönlicher Favorit für den Aspirin Sozialpreis waren Vita e.V. Assistenzhunde
[10:41:33] Julia Latscha: Ich finde es eine grandiose Idee Hunde als Helfer auszubilden!
[10:41:44] Maru Winnacker: cool!
[10:42:07] Maru Winnacker: so, und jetzt zu deinem luftsprung: was genau freut dich denn an der kooperation mit schulengel?
[10:44:36] Julia Latscha: Die Freud ist so groß, weil wir durch die Kooperation mit einem Schlag 1.9000 neue Bildungseinrichtungen erreichen können. Welches Start Up schafft schon so einen Sprung!!!
[10:45:05] Maru Winnacker: yeahhhhh!
[10:45:24] Julia Latscha: jucheee!!
[10:45:27] Maru Winnacker: so. kaffeepause?
[10:45:39] Julia Latscha: aber nicht zu startk!!
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Eine innovative Kooperation zweier Online-Fundraising Portale

Juni 14th, 2011

schulengel.de und donare.de starten ihre Zusammenarbeit im Online-Fundraising. Isabel Korch (schulengel.de) und Maru Winnacker (donare.de) haben uns dazu einige Fragen beantwortet.

Q: Frau Korch, schulengel.de ist eine der größten spendenorientierten Einkaufsplattform im Internet. Können sie uns kurz das Konzept erläutern?

K: Die Idee zu schulengel.de wurde 2008 von einer kleinen Gruppe engagierter Eltern entwickelt. Sie wollten die Ausstattung der John-F.-Kennedy-Schule in Berlin verbessern. Dabei sollten nicht die üblichen Kuchenbasare und Flohmärkte, sondern modernes Affiliate-Marketing als Einnahmequelle für den Förderverein genutzt werden.

Q: Frau Winnacker, welche Idee führte zur Gründung von donare.de ?

W: donare.de wurde im September 2009 von Nina und Frederik Fleck gegründet. Angelehnt an das Konzept von justgiving.uk sollten vor allem sportliche Events Anlass zu Spendenaufrufen sein. Dies in Deutschland umzusetzen, zum Beispiel mit dem Berlin Marathon, ist unser langfristiges Ziel. Zuerst müssen wir aber eine gute und nachhaltige Basis haben, um gemeinnützige Organisationen langfristig durch unsere Plattform unterstützen zu können. Die inhaltliche Qualität haben wir bereits bewiesen, da wir seitens der Bayer Stiftung als Partner für den Aspirin Sozialpreis 2011 ausgewählt wurden.

Q: Die Idee Affiliate-Marketing zur finanziellen Unterstützung deutscher Bildungseinrichtungen zu nutzen, ist äußerst innovativ. Wie haben sie, Frau Korch, so schnell finanzielle und technische Unterstützung für ihr Projekt finden können?

K: Die drei Gründerinnen, Tara Cain, Dagmar Hoppe und Claudia Große-Leege, konnten die Inphorms GmbH für ihre Idee begeistern. Als Teil der Phorms Holding SE beschäftigt sich die Inphorms u.a. mit Schulsoftware. Die Schulengel-Idee stieß dort auf große Begeisterung. Die finanzielle Förderung der Phorms Holding SE und das technische Know-how der Inphorms GmbH ermöglichten dann den zügigen Aufbau der Plattform.

Q: Frau Winnacker, im Juni 2011 öffnete donare.de ihre Fundraising-Plattform für alle bei schulengel.de registrierten Einrichtungen. Was ist das Ziel dieser Kooperation?

W: Unser gemeinsames Ziel ist es, die finanzielle Ausstattung von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu verbessern. Mehr als 1.900 deutsche Bildungseinrichtungen nutzen bereits die spendenorientierte Einkaufsplattform schulengel.de. donare.de erweitert dieses Angebot um projektbezogenes Internet-Fundraising.

Q: Wer über schulengel.de einkauft, hat eine große Auswahl an Internetshops. Wie viele Partnershops konnten sie bisher gewinnen?

K: Wir haben die 900 Shop-Grenze geknackt! Unser Angebot wächst stetig. Ob Spielzeug, Schuhe und Accessoires, Küche und Haushalt, Betreuung und Nachhilfe oder Gesundheit und Drogerie, unser Angebot an Internetshops ist sehr vielseitig und bunt.

Q: Gerade in Zeiten massiver Einsparungen im Bildungsbereich sind Schulen, Kindergärten und Sportvereine auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wie funktioniert das Spendensammeln mit donare.de?

W: donare.de bietet allen bei schulengel.de registrierten Bildungseinrichtungen bzw. deren Fördervereinen die Möglichkeit unkompliziert und projektbezogen zu Spenden­aktionen aufzurufen. Jeder Förderverein kann über donare.de seine Projekte vorstellen und kostenlos individuelle Spendenseiten einrichten. Im Anschluss können die eigenen Mitglieder oder interessierte Dritte unkompliziert angeschrieben und zum Spenden eingeladen werden. Wir unterstützen diese Aktionen darüber hinaus durch ausgewählte Präsentationen in unserem Blog oder über die üblichen Social Media Kanäle (z.B. Facebook, Twitter).

Wir hoffen, dadurch einen zusätzlichen Beitrag zur Verbesserung der Bildungs- und Infrastrukturausstattung an deutschen Schulen leisten zu können.

Wir freuen uns sehr, einen so starken und engagierten Partner wie schulengel.de unterstützen zu dürfen.

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Pressemitteilung: Heute schon etwas für ihre Schule getan?

Juni 14th, 2011

schulengel.de und donare.de starten ihre Zusammenarbeit im Online-Fundraising.

Berlin, 14. Juni 2011. Mehr als 1.900 deutsche Bildungseinrichtungen (hauptsächlich Schulen, Kindergärten und Sportvereine) nutzen bereits eine der größten spendenorientierten Einkaufsplattformen im Internet. Schulengel.de konnte seit 2008 mehr als 900 Partnershops (z.B. JAKO-O, Otto, mytoys) davon überzeugen, durch Affiliate Marketing Gutes zu tun.

Ab Juni 2011 öffnet donare.de, eine der führenden Anbieter für Online Spenden sammeln, ihre Plattform allen bei schulengel.de registrierten Einrichtungen. Diese Organisationen und ihre Unterstützer (z.B. Eltern, Freunde) können dadurch unkompliziert und projektbezogen zu Direkt-Spendenaktionen aufrufen. Maru Winnacker (donare.de) meint dazu: „Unser gemeinsames Ziel ist es, die finanzielle Ausstattung von Schulen zu verbessern. Wir sind dankbar, einen so starken Partner unterstützen zu dürfen. Wir hoffen, auf diesem Wege einen eigenen Beitrag zur Verbesserung der Bildungsausstattung an deutschen Schulen leisten zu können.“

Gerade in Zeiten massiver Einsparungen im Bildungsbereich ist diese Kooperation zweier Online Fundraising-Portale ein weiteres Beispiel für die hohe Innovationskraft im Internet.

Weitere Infos unter www.schulengel.de und www.donare.de.

Weiterführende Kontaktdaten:
Schulengel ist ein Angebot der inphorms GmbH
Ansprechpartnerin: Isabel Korch
Ackerstraße 76, 13355 Berlin
Tel: 030 311678158
eMail: info@schulengel.de
Web: www.schulengel.de

donare.de gemeinnützige GmbH
Ansprechpartnerin: Maru Winnacker
Schlesische Straße 26, 10997 Berlin
Tel: 030 322 970 502
eMail: info@donare.de
Web: www.donare.de

Schulengel.de ist ein Projekt, das 2008 von einer kleinen engagierten Gruppe von Eltern entwickelt wurde, die nach einer Möglichkeit suchten, die Ausstattung von Schulen zu verbessern. Über 900 Partnershops konnten seitdem für das Projekt gewonnen werden. Mehr als 1.900 Bildungseinrichtungen und -projekte suchen bundesweit bereits Unterstützung über das Fundraisingportal. Als Sozialunternehmen hat es sich Schulengel.de zum Ziel gesetzt, die Bildungssituation in Deutschland zu verbessern. Durch verschiedene Angebote und unter Einbeziehung von Kooperationspartnern soll das ehrenamtliche Engagement von Menschen in Bildungseinrichtungen gefördert und professionalisiert werden.

Im April 2011 wurde das Spendenvolumen von € 200.000 überschritten.


Über donare.de: Die donare.de gemeinnützige GmbH gehört zu den führenden deutschen Anbietern für das Spendensammeln im Internet. Die donare.de bietet gemeinnützigen Organisationen die technische Infrastruktur und eine umfassende Unterstützung, sich im Internet zu präsentieren. Außerdem bietet sie engagierten Einzelpersonen die Möglichkeit, eigene Spendenseiten zu erstellen, um Spenden für Organisationen, die ihnen am Herzen liegen, zu sammeln. donare.de kümmert sich um den Spendenprozess und die Abwicklung der Spendengelder. Die Erlöse aus den Initiativen fließen den jeweiligen Organisationen zu 100% zu. Die donare.de verfolgt keine eigenen Gewinnabsichten und legt Wert auf Transparenz. Die donare.de ist mit einem unternehmerischen Ansatz gegründet worden – das Gründerteam besteht aus erfolgreichen Unternehmern, die sich ehrenamtlich engagieren. Zum Gründerteam gehören Nina Fleck, Frederik Fleck, Norbert Neef, Maru Winnacker & ThomasWinnacker.


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Eine afrikanisch-deutsche Partnerschaft

Juni 14th, 2011

Q: Der Name ist Programm. Wofür stehen die sechs Buchstaben ihres Vereinsnamens?

A: Das heißt ausführlich:
Menschen aus
Würzburg
Arbeiten
Nachhaltig
Zusammen mit unserer
Afrikanischen Partnerstadt

Q: Der gemeinnützige Verein M.W.A.N.Z.A. existiert seit 11 Jahren. Welche Ideen und Ziele haben zu dieser Gründung geführt?

A: Die Partnerschaft der Städte gibt es sogar seit 1966 schon, aber da gab es immer auch Flauten. Und als wir über private Beziehungen einen Zugang zu Tansania gefunden hatten, sollte mehr Beständigkeit hineinkommen. Dabei hat sich gleich ein Montessori-Projekt angeboten, das wir unterstützen wollten. Und dafür braucht es die Gemeinnützigkeit, um auch Spenden, z.B. von Stiftungen zu erhalten. Seitdem unterstützen wir zahlreiche lokale Organisationen und Projekte.

Q: Aktuell unterstützen sie ein Fußball- und Straßenkinderprojekt in Tansania. Erzählen sie uns bitte kurz davon.

A: Eine lokale Organisation in Mwanza hat 2009 die Tanzanian Street Children (TSC) Sports Academy gegründet. Unter dem Motto „Talentierte Fußballer fördern und Straßenkindern helfen“ werden dabei die besten Fußballtalente der Stadt Mwanza (ca. 1 Mio Einwohner) gefördert. Da die lokale Organisation auch ein Straßenkinderheim betreibt, weisen die überregional bekannten Fußballmannschaften der Akademie über Medien auf die Straßenkinderproblematik hin. Auf TSC-Trikots und T-Shirts steht der Slogan „We play for children’s rights“. Zudem organisiert die Akademie einmal jährlich ein großes Turnier für Straßenkinder. Im Jahr 2010 durften die besten Fußballer dieses Turniers Tansania beim Street Child World Cup in Südafrika vertreten. Weiter hat die Akademie bereits zwei Jugendnationalspieler hervorgebracht.

Q: Waren Sie oder andere Vereinsmitglieder schon mal vor Ort in Tansania?

A: Ja, das ist seit 1995 immer wieder einmal der Fall gewesen: Teils mit städtischen Delegationen, einmal in Begleitung des Gospel-Chores VOICES aus Würzburg und einmal mit einer Gruppe von Hauswirtschaftsschülerinnen aus der Klara-Oppenheimer-Schule. Ein Mitglied unseres Vereines übernimmt diesen Sommer auch die Projektleitung für das Fußball- und Straßenkinderprojekt.

Q: Sie haben eine Spendenaktion für das Fußball- und Straßenkinderprojekt in Mwanza gestartet. Wie können engagierte Menschen sie dabei unterstützen?

A: Das Projekt kann man als Spender oder als Volunteer unterstützen. Nachdem in einer ersten Projektphase in den Jahren 2009-2010 Grundstrukturen geschaffen wurden und sich die Akademie etabliert hat, wollen wir in der zweiten Projektphase (2011-2014) diese Strukturen professionalisieren und ein Netzwerk in Europa aufbauen. Dafür sind nun zahlreiche Startinvestitionen notwendig. Zudem kann man die Projektphase auch als Freiwilliger vor Ort mitgestalten. Alles weitere hierzu auf der Projekthomepage: www.tsc-academy.org

Q: Finanzieren Sie ihre Projekte ausschließlich über Vereinsbeiträge und Spenden? Gibt es weitere monetäre Hilfen, die sie für ihr großartiges Engagement beziehen?

A: Die Vereinsbeiträge sind eigentlich nur für die „Verwaltungskosten“, damit alle Spenden ohne Abzüge weitergegeben werden können. Dann gibt es manchmal spezielle Aktionen, z.B. MäFöG, eine Mädchenförderung, durch die wir die Bildungsbenachteiligung vor allem junger Mädchen und Frauen etwas mildern wollen oder auch einmal ein Projekt „1000 Schulbänke für Mwanza“. Jetzt ist eben das Fußball-Projekt im Vordergrund.

Q: Haben sie weitere Projekte in naher Zukunft geplant?

A: Gerade eben ist es uns gelungen, eine Förderung des BMZ zu erhalten, also des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit: da wird für etwa 35.000,00 € ein Education Centre für Straßenkinder in einem Kinderheim in Mwanza gebaut werden. Auf der Mainfrankenmesse im Herbst wird es ein Afrika-Zelt geben, bei dem wir zusammen mit anderen Afrika-Initiativen als M.W.A.N.Z.A. e.V. auftreten werden.

Jeder Euro zählt! Hier könnt ihr schnell und sicher diese tolle Aktion mit einer kleinen Spende unterstützen:

http://www.donare.de/Phase-2-TSC-Sports-Academy

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Engagement für die Natur

Juni 1st, 2011

Wir wollen heute über eine neue Organisation bei donare.de berichten. Isabelle von Abendroth, Pressesprecherin bei TriVersion e.V., hat uns dazu einige Fragen beantwortet.

Q: TriVersion e.V. engagiert sich seit über 5 Jahren für die Erhaltung der Wälder in Deutschland. Wie kam es zu dieser Idee?

A: Ursprünglich kommt die Idee „Bäume schenken“ aus den USA. Gregory von Abendroth, einer der Gründer von TriVersion e.V., hat dort während einer Veranstaltung miterlebt, wie dem Referenten zum Dank für seinen Vortrag ein Mammutbaum gepflanzt wurde. Die Studenten Tobias Wittmann und Gregory von Abendroth haben sich dann 2005 zur Gründung von TriVersion e.V. entschlossen, nachdem sie die Idee „Bäume schenken“ selbst auf einem Seminar ausgetestet hatten und auf erfreulich positive Resonanz der beschenkten Referenten und des Publikums stießen.

Mit einem Baum als Geschenk wird anderen eine Freude gemacht, dem deutschen Wald neuer Lebensraum geschenkt und ein sichtbares Zeichen für die Nachhaltigkeit gesetzt.

Q: Können sie uns kurz den Zustand der deutschen Wälder beschreiben? Sind die Sturmschäden oder der Borkenkäferfraß das größere Problem?

A: Der Wald ist unser wichtigstes Ökosystem, das den Wasserhaushalt, die Bodenfruchtbarkeit, die Luftreinhaltung und die Kühlung unserer Atmosphäre steuert. Ohne das System Wald würde unser Leben nicht funktionieren. Die Meinungen über den Zustand der Wälder gehen stark auseinander. Ich kann nur beobachten, dass es zahlreiche Gefahren für den Zustand unserer Wälder gibt: Die Schadstoffbelastung aus der Luft und die klimatischen Veränderungen, wie z.B. Stürme und Trockenheitsperioden sind nur einige der Probleme. Hinzu kommen die „Folgeschäden“, z. B. durch Insektenfraß oder Pilzbefall. Demnach gibt es immer einen guten Grund, durch die Pflanzung neuer Bäume das Ökosystem Wald zu stärken.

Q: Das Logo ihres Vereins besagt „TriVersion – Nachhaltigkeit wird Wirklichkeit“. Welche Philosophie steckt hinter dieser Aussage?

A: „TriVersion“, dem Wortsinn nach, bedeutet eine andere Version der drei Säulen der Nachhaltigkeit. Das Ziel des Vereins besteht in der Entwicklung – frei nach dem Vereinsclaim „Nachhaltigkeit wird Wirklichkeit“ – möglichst anschaulicher Produkte, die das Thema Nachhaltigkeit mit Inhalt erfüllen. Das erste Produkt von TriVersion in diesem Sinne ist das „Bäume schenken“. Zu verschiedenen Anlässen kann man einen Baum in Deutschland pflanzen lassen und diesen, z.B. als „wachsenden Dank“ oder „wachsenden Gruß“ verschenken. Das Produkt ist sehr konkret und eignet sich hervorragend, um das abstrakte Thema Nachhaltigkeit sehr anschaulich und lebendig zu kommunizieren.

Nachhaltigkeit sollte eine Selbstverständlichkeit sein, nach der die Menschen leben, um zukünftigen Generationen ebenfalls eine angenehme Lebensweise zu ermöglichen. Die gleichzeitige ehrgeizige Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte ist essentielle Messlatte nachhaltiger Produkte und Prozesse. Angesichts zunehmender Abstraktion und fehlerhafter Verwendung des Begriffs Nachhaltigkeit, erscheint es wesentlich, diesen Begriff mit konkreten und nachvollziehbaren Handlungsweisen in Verbindung zu bringen.

Q: Aktuell koordiniert ihr Verein eine Spendenaktion zur Aufforstung des Schwarzwaldes. Was ist das genaue Ziel dieses 14-tägigen Charitylaufs?

A: Unser aktueller SMS-Charitylauf ist dem Schwarzwald gewidmet. Anlässlich des „Internationalen Jahr der Wälder 2011“ möchten wir gemeinsam mit Sophie von Gallwitz zur Pflanzung von 2.000 neuen Bäumen beitragen, da durch Sturmschäden und Käferfraß die Wälder stark beschädigt sind. Vom 28. Mai bis 12 Juni 2011 legt Sophie dabei rund 300 km von Pforzheim nach Basel zurück, um auf diese Weise auf die Bedeutung der Wälder für den Menschen aufmerksam zu machen. Jeder Waldliebhaber kann zeitgleich per SMS oder via Onlinespende zur Pflanzung von Bäumen beitragen. Mit den Spenden koordinieren wir die anschließende Pflanzung der Bäume im Herbst 2011 in der Gemeinde Forbach im Schwarzwald.

Einfach eine SMS mit dem Wort BAUM an 81190 senden und auf diese Weise mit 5,17 Euro* einen Baum im Schwarzwald pflanzen. Alle Informationen rund um die Aktion sind auch unter www.der-wald-ruft.org zu finden

Q: 2.000 neue Baumsetzlinge sollen im Herbst im Schwarzwald gepflanzt werden. Welche Baumarten werden gepflanzt und weshalb gerade diese?

A: In den Wäldern der Gemeinde Forbach im Schwarzwald entstanden in den letzten Jahren zahlreiche Freiflächen durch Sturmwurf und Borkenkäferfraß. Diese Flächen sind so groß, dass eine Bepflanzung mit standortsgerechten Baumarten (Waldkiefer, Weißtanne und Rotbuche) zum Waldumbau notwendig ist. Durch die Pflanzung dieser Baumarten verbessert sich der Lebensraum für Flora und Fauna. Im Gegensatz zu den vorherigen Fichtenreinbeständen steigt die Artenvielfalt. Die qualitativ bessere Humusbildung in standortgerechten Wäldern senkt die Bodenversauerung und verbessert so langfristig auch die Grundwasserqualität.

Q: Wieso unterstützt TriVersion e.V. diese Aktion? Welche weiteren Projekte sind in Planung?

A: TriVersion e.V. engagiert sich seit über 5 Jahren für die Erhaltung der Wälder in Deutschland. Die SMS-Charityaktion “Der Wald ruft” ist ein direkter Aufruf an Waldliebhaber zum Mitmachen und lenkt damit deutlich die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Wälder für den Menschen. Im “Internationalen Jahr der Wälder 2011″ ist dies eine Aktion, die Freude und Nützliches miteinander verbindet und dem Schwarzwald wieder neue Bäume schenkt. Diese Aspekte sind uns als Verein wichtig. Unsere Zukunft ist offen für Anregungen und Ideen, die Nachhaltigkeit Wirklichkeit werden lassen.

Wenn sie sich als Waldliebhaberin oder -liebhaber an den Aktionen von TriVersion e.V. mit einer Spenden beteiligen möchten, dann geht dies ganz schnell und unkompliziert unter:

http://www.donare.de/web/organisationen/triversion-ev

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Hilfe die wirkt – nicht nur bei Kopfschmerzen

Mai 13th, 2011

Schon vor 700 Jahren haben sich in der Heilig-Geist-Kapelle in Berlin Menschen zusammen gefunden, die das Wohl anderer im Auge hatten und Fürsorge für ihre Mitmenschen übernommen haben. Im Mittelalter diente die Kapelle der Verpflegung von Pilgern und Hilfsbedürftigen. Heute ist die Heilig-Geist-Kapelle das älteste in seiner Gesamtheit erhaltene Gebäude in Berlin. Sie bot der gestrigen Verleihung des Aspirin Sozialpreises einen würdigen Rahmen.
Die Bayer Cares Foundation vergab den Preis zum zweiten Mal an gemeinnützige Sozialprojekte im Gesundheitswesen. Die mit insgesamt 35.000€ dotierte Auszeichnung würdigt Projekte, die sich durch Innovation, Modellcharakter und Nachhaltigkeit auszeichnen.

Vier Projekte aus bundesweit 152 Bewerbungen sind gestern mit dem Aspirin Sozialpreis 2011 ausgezeichnet worden. Allein die Vielfalt der zehn nominierten Projekte zeigt wie facettenreich soziales Engagement im Gesundheitswesen ist. Das Muslimische Seelsorge Telefon Berlin gewann den diesjährigen Publikumspreis. Die gelungene Integration von Menschen mit unterschiedlichen Religionen wurde mit 5.000€ ausgezeichnet. Der ebenfalls mit 5.000€ dotierte dritte Preis wurde an den Berliner Verein „Vergiss mich nicht“ vergeben. Kinderschutz und Suchtprävention sind die erklärten Ziele dieser Organisation. Das Solinger Projekt „MediMobil“ gewann den zweiten Preis. Die mit 10.000€ dotierte Anerkennung ging an eine mobile Arztpraxis. Sie hilft Menschen, die kein reguläres Wartezimmer aufsuchen können oder wollen. Mit großer Freude wurde der mit 15.000€ prämierte erste Preis von den MitarbeiterInnen der Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Paulichen“ aus Norderstedt entgegengenommen. „Paulinchen“ wurde gegründet, um Familien mit brandverletzten Kindern und Jugendlichen zu beraten, zu helfen und präventiv aufzuklären.

Während der gesamten Preisverleihung herrschte eine großartige Stimmung. Nervosität, Spannung, Freude und Enttäuschung vibrierten zwischen den historischen Mauern. Am Ende konnten sich alle Organisationen als Gewinner fühlen. Nicht nur die finanzielle Unterstützung der Sieger¬nitiativen stand im Fokus, sondern viel mehr die Tatsache, dass Licht auf Projekte geworfen wurde, die eine große öffentliche Anerkennung verdienen.

Die soziale Arbeit als Ergänzung staatlicher Fürsorge ist enorm wertvoll und verdient Anerkennung! Am 1. September 2011 startet die Bewerbungsrunde für den Aspirin Sozialpreis 2012.

Weitere Informationen finden sich unter:
http://www.aspirin-sozialpreis.de/

Diese tollen Projekte verdienen es auch weiterhin unterstützt zu werden. Folgende Links führen zu den Spendenseiten der bei donare.de registrierten Organisationen:

http://www.donare.de/clubu40

http://www.donare.de/Weiterbildung-fuer-unsere-Seelsorger

http://www.donare.de/Assistenzhunde

http://www.donare.de/fruehchenhilfe

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Sterne, Blumen und Kinder

Mai 6th, 2011

Wir haben Claudia Groth, erste Vorsitzende vom Kinder Pflege Netzwerk e.V., einige Fragen gestellt.

Q: Am 10.10.2010 wurde in Berlin der Verein Kinder Pflege Netzwerk gegründet. Was hat es mit dem tollen Gründungsdatum auf sich? Zufall? Was macht den Verein besonders?

A: Für unsere Vereinsgründung sollte es ein einprägsames und besonderes Datum sein, und so wählten wir den Tag der geistigen Gesundheit. Damit wollten wir ein besonderes Zeichen setzen, denn die häusliche Pflege bringt pflegende Angehörige oftmals an ihre körperlichen, aber eben auch seelischen Grenzen. Familien mit pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen brauchen Unterstützung und Entlastungsmöglichkeiten, damit sie die jahrelange Pflege ihrer Kinder zu Hause leisten können, ohne selbst krank zu werden oder den Familienzusammenhang zu gefährden.
Der Verein ist insoweit besonders, als dass er sich vor allem dem Thema „Kinder in der Pflegeversicherung“ widmet. Da für die Pflegebedürftigkeit bei Kindern meist eine chronische Erkrankung oder Behinderung ursächlich ist, wollen wir auch für diese Themen die Interessen der Familien vertreten.

Q: Wie groß ist das Team vom Kinder Pflege Netzwerk? Arbeiten sie alle ehrenamtlich?

A: Alle Vereinsmitglieder sind „das Team“, wobei die einzelnen Mitglieder naturgemäß unterschiedlich stark aktiv sind oder sein können. Wir arbeiten alle ehrenamtliche und somit ist ZEIT die wichtigste Ressource für unsere Arbeit. Die Hauptaufgaben werden vom Vorstand wahrgenommen, aber jedes Mitglied versucht, seinen persönlichen Beitrag zu leisten, z.B. in Form von Wissen, Erfahrung oder Kontakten. Neben betroffenen Eltern sind unter den Mitgliedern auch Kinderpflegedienste und Pflegefachkräfte, Therapeuten, Psychologen und Pädagogen. Dadurch steht uns ein wunderbarer Experten-Pool für die unterschiedlichsten Fragestellungen und Herausforderungen zur Verfügung.

Q: Beschreiben sie uns doch mal kurz, wie ihre tägliche Arbeit konkret aussieht. Was erwartet sie morgens im Büro?

A: Mich erwartet als erstes der Computer. Die Arbeit am Computer macht den größten Teil meiner Arbeit aus: E-Mails lesen, beantworten, versenden. Im Netz nach thematisch passenden Informationen suchen und diese ggf. „verarbeiten“, z.B. auf unserer Homepage oder in Presseinformationen. Die Kontakte in den sozialen Netzwerken pflegen. Das alles beansprucht schon eine Menge Zeit. Auch die telefonische und persönliche Beratung von Betroffenen gehört zu unseren Aufgaben. Daneben gilt es natürlich auch noch, unsere Projekte zu entwickeln und voranzutreiben und an wichtigen Veranstaltungen zu unserem Thema teilzunehmen. Nicht nur im virtuellen, sondern auch im realen Leben ist Vernetzung ungemein wichtig. Da nehmen wir unseren Namen schon sehr ernst ☺.

Q: Auf ihrer Homepage befindet sich ein sehr schönes Zitat von Dante Alighieri: „Drei Dinge sind aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.“ Warum kümmert sich ihre Organisation ausschließlich um die pflegebedürftigen Kinder und ihre Familien? Brauchen nicht alle pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen Unterstützung?

A: Pflegende Angehörige haben – obwohl sie quasi die größte Gruppe unter den Pflegekräften stellen – die geringsten Möglichkeiten, ihre Interessen zu vertreten, da sie durch die tägliche Pflege, Beruf und Familie ohnehin schon hoch belastet sind.
Kinder machen – Gott sei Dank – nur 3 % aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland aus. Der geringe Anteil bedeutet für die Familien jedoch häufig, dass es „mangels Masse“ keine adäquaten Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder und auch nur sehr wenige spezielle Informationen für sie als pflegende Eltern gibt. Im Bereich der Kinder herrscht der größte Informations- und Unterstützungsmangel. Also haben wir hier – auch aus eigener Betroffenheit – unseren Schwerpunkt gesetzt.

Q: Bietet unser Gesundheitssystem keinerlei Unterstützung und Beratung für Familien mit pflegebedürftigen Kindern? Wie unterscheidet sich ihre Arbeit von staatlichen Angeboten?

A: Nein, so kann man das nicht sagen. Sie müssen dabei sehen, dass das deutsche Sozialgesetzbuch (SGB) für Familien mit chronisch kranken, behinderten oder pflegebedürftigen Kindern unterschiedliche Anspruchsgrundlagen eröffnen kann. Die Familien haben ja zunächst einmal eine Diagnose, veränderte Zukunftsperspektiven für sich und ihre Kinder zu bearbeiten. Gleichzeitig müssen sie sich mit den verschiedenen Regelungen im Sozial-Leistungsrecht vertraut machen. Mir fallen da spontan mindestens vier verschiedene SGBs ein. Das ist ohne Hilfe von außen von den Familien fast nicht zu leisten und bedeutet mitunter, dass einzelne Leistungsansprüche nicht oder erst sehr verspätet von ihnen geltend gemacht werden (können).
Bei der Pflegeversicherung (SGB XI) muss zudem berücksichtigt werden, dass dieses Gesetz ursprünglich ausschließlich erwachsene, meist altersbedingt pflegebedürftige Menschen im Fokus hatte. Nachbesserungen zugunsten von Kindern und Jugendliche sind unternommen worden und trotzdem sind sehr viele Kinder und ihre pflegenden Angehörigen noch nicht in der Pflegeversicherung „angekommen“.
Die Zeit arbeitet hoffentlich zugunsten der betroffenen Kinder und ihrer Familien. Die deutschlandweit eingeführten Pflegestützpunkte z.B. befinden sich häufig noch in der Lernphase, was pflegebedürftige Kinder angeht. Wir wollen mit unserer Arbeit den Weg für die Familien zu verständlichen Informationen und kindgerechten Entlastungsangeboten verkürzen und verbreitern.

Q: Wie finanziert sich die Arbeit ihres Vereins? Durch Spenden und Mitgliedsbeiträge oder auch Sponsoren?

A: Wir finanzieren uns zurzeit vor allem noch über Mitgliedsbeiträge. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt war für uns ein wichtiger Schritt, auch in Richtung von Spendeneinnahmen aktiv zu werden. Wir haben unseren Mitgliedsbeitrag bewusst niedrig gehalten, um möglichst vielen Familien und Interessierten eine Mitgliedschaft zu ermöglichen. Die Beiträge reichen aber bei Weitem nicht aus, um all unsere Ideen möglichst schnell und professionell in die Tat umsetzen zu können.

Q: In den Osterferien haben sie eine tolle Flohmarktaktion gestartet. Erzählen sie uns davon.

A: In unserer Nachbarschaft findet regelmäßig ein Familien-Trödelmarkt statt. Mein Sohn hat in seinem Zimmer Spiele und Bücher aussortiert, ich habe aus dem Keller die Kisten mit Baby- und Kleinkinder-Sachen geholt. Rund eineinhalb Kubikmeter „Trödelware“ haben wir innerhalb von drei Stunden feilgeboten und immerhin 50 € zugunsten unseres Vereins erzielt.

Q: Parallel sammeln sie auch über donare.de Spenden. Welche aktuellen Projekte bedürfen einer dringenden finanziellen Unterstützung?

A: Aufklärungs- und Informationsarbeit geht auch im digitalen Zeitalter noch nicht ohne Papier. Deshalb brauchen wir generell zurzeit vor allem Geld für Flyer und Broschüren. In unserem Projekt „Kinder Pflege Surfer“ möchten wir gerne die Online-Paten entlohnen, um eine qualitativ hochwertige Beratung für pflegende Eltern gewährleisten zu können. Um pflegenden Angehörigen neue Möglichkeiten der Informationsbeschaffung zu ermöglichen, wollen wir Online-Seminare, sogenannte Webinare, anbieten. Derzeit gucken wir uns verschiedene Software-Lösungen an und rechnen damit, dass es die Software nicht „pro bono“ geben wird.

Q: Welche Ideen und Maßnahmen haben sie noch in Vorbereitung? Wo kann man sich informieren und engagieren?

A: Alle Projekte, bei denen wir guten Gewissens davon ausgehen können, dass wir sie in unmittelbarer Zukunft realisieren können, stellen wir auf unserer Homepage unter http://www.kinderpflegenetzwerk.de/pflege-projekte/ vor. Deshalb wird man dort zurzeit auch noch nichts zu unserer Vision von einer Kurzzeitpflege-Einrichtung für Kinder und Jugendliche nachlesen können.
Neben bereits feststehenden Terminen für Informationsveranstaltungen, die wir als Verein abhalten, gibt es schon jetzt immer wieder einmal konkrete Anfragen zu gemeinsamen Projekten, so z.B. eine gemeinsame Informationsbroschüre mit der Fachstelle für pflegende Angehörige in Berlin. Wir haben noch so viele Ideen! Als Ehrenamtler müssen wir aber auch alle immer wieder neu entscheiden, was geht und was von jedem einzelnen von uns leistbar ist.
Informieren kann man sich auf unserer Homepage unter www.kinderpflegenetzwerk.de, auf Facebook unter www.facebook.com/KiPfNetz und auf Twitter unter www.twitter.com/KiPfNetz. Engagieren kann man sich vielfältig. Unter http://www.kinderpflegenetzwerk.de/helfen-sie/ haben wir einige Möglichkeiten aufgeführt. Wir freuen uns über jede Unterstützung, ob ideell, helfende Hände oder finanziell und viele weitere Ideen!

Q: Bei donare.de wurde eine Spendenaktion für das Kinder Pflege Netzwerk gestartet. Wenn auch Sie direkt etwas Gutes tun wollen, dann können Sie schnell und sicher unter folgendem Link spenden:

http://www.donare.de/Kinder-Pflege-Charity


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VITA e.V.: Ein Assistenzhund für Unabhängigkeit und Lebensqualität

Mai 4th, 2011

Q: Die Bayer Cares Foundation verleiht den Aspirin Sozialpreis jährlich für beispielhafte soziale Arbeit im Gesundheitswesen. Können sie uns schildern, was sie sich zur Aufgabe gemacht haben?

A: VITA e.V. stellt Erwachsenen und Kindern, die durch Unfall oder Krankheit mit einer körperlichen Behinderung leben, einen Assistenzhund zur Seite, um ihnen Unabhängigkeit und Lebensqualität zu schenken. Ein VITA-Assistenzhund ist praktischer Helfer – er öffnet bspw. Türen, hilft beim Ausziehen der Kleidung oder holt im Notfall Hilfe. Zugleich ist er „Medizin auf vier Pfoten“ und bewirkt gerade bei den VITA-Kindern eine oft beeindruckende psychische, physische, soziale und kognitive Entwicklung.

Q: Gemeinnützigkeit, Innovation und Gesundheitswesen stehen im Fokus des Aspirin Sozialpreises. Wie sieht die innovative Arbeit des Vita e.V. Assistenzhunde in Hümmerich konkret aus?

A: Im Jahr 2000 gründete Dipl. Sozialpädagogin Tatjana Kreidler den Verein und leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet der Assistenzhunde-Ausbildung in Deutschland. Sie entwickelte eine eigene Methode, welche Mensch und Hund durch Bindung und Beziehung zu echten Partnern macht. Die besondere Doppelfunktion der Hunde als „Helfer und Heiler“, ermöglicht eine nachhaltige, auf seinen Menschen sehr individuell angepasste Hilfeleistung, bei gleichzeitiger Ersparnis von Pflege- und Therapiekosten. Die Arbeit VITAs hilft jedoch nicht nur dem Einzelnen, sondern wirkt auch in seinem Umfeld und übergeordnet gesamtgesellschaftlich: Vorurteile und Hemmschwellen werden abgebaut und die Integration von Menschen mit Behinderung gefördert.

Q: Wie haben sie von dem Aspirin Sozialpreis erfahren und warum haben sie sich entschlossen mitzumachen?

A: VITA e.V. wurde für den Aspirin Sozialpreis vorgeschlagen. Wir haben uns besonders gefreut, die Chance zu bekommen, unsere Arbeit in diesem besonderen Rahmen vorstellen zu dürfen.
Es ist uns ein Anliegen die Philosophie und das Konzept, welches hinter VITA steht, weiter bekannt zu machen, um so die besondere nachhaltige Wirkung und Förderungswürdigkeit dieses gemeinnützigen Projekts zu vermitteln.

Q: Am 12. Mai werden in Berlin die drei Gewinner des Aspirin Sozialpreises bekannt gegeben. Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro für den ersten Preis, 10.000 Euro für den zweiten Preis und 5.000 Euro für den dritten Preis. Wissen sie schon, wofür sie das Geld einsetzen werden?

A: Längst stößt VITA räumlich wie personell an Grenzen. Um unsere Arbeit weiterführen und weiterentwickeln zu können, mobilisieren wir derzeit alle Kräfte, um die Mittel für das dringend benötigte neue Ausbildungszentrum aufbringen zu können. Das Preisgeld wäre uns wertvolle Unterstützung um Innovation bei VITA „Zukunft zu schenken“: als finanzieller Baustein für das neue Zentrum, oder auch als Investition in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

Q: Herzlichen Dank für das Interview. Wir drücken ihnen die Daumen!!!
Wir haben für den Verein „ VITA e.V. Assistenzhunde “eine Spendenaktion gestartet, damit auf jeden Fall das tolle Engagement unterstützt wird! Wenn auch Sie direkt etwas Gutes tun wollen, können Sie schnell und sicher unter folgendem Link spenden:

http://www.donare.de/Assistenzhunde

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Luisa sammelt laufend Spenden

Mai 2nd, 2011

Der Berliner Halbmarathon wird immer beliebter. 2011 wurde mit insgesamt 28.869 Teilnehmern aus über 100 Nationen ein neuer Rekord aufgestellt. Unter den über 20.000 TeilnehmerInnen, die  das Ziel  erreichten, befand sich auch Luisa Sieveking. Warum sie diese sportliche Herausforderung auf sich nahm, hat sie uns in einem Interview erzählt.

Q: Du hast eine Spendenaktion für deinen Halbmarathonlauf gestartet. Wie kam es dazu?

A: Eine Freundin hatte letztens eine Spendenaktion gestartet. Das fand ich klasse: man schließt sich zusammen und motiviert Freunde und Bekannte, etwas zu bewegen und Gutes zu tun. Gleichzeitig habe ich mich selbst zu sportlichen Leistungen motiviert, zu denen ich eigentlich gar nicht in der Lage war.

Q: Wie genau hat dich die Spendenaktion zum Sport motiviert?

A: Bei der Anmeldung zum Halbmarathon war ich enorm unfit. Zu dem Zeitpunkt hätte ich kaum 5km laufen können. Aber durch die Spendenaktion war ich gezwungen, mein Vorhaben durchzuziehen. Ein Jahr zuvor hatte ich mich schon einmal zu einem Halbmarathon angemeldet, die Anmeldung aber einfach verfallen lassen, da ich es nicht geschafft hatte, mich fit zu bekommen. Das war dieses Mal nicht möglich. Nachdem die ersten Spenden eingetroffen waren, konnte ich schwerlich kneifen. Also schleppte ich mich zu winterlichen Temperaturen Runde um Runde

Q: Für welche Organisation hast du gesammelt?

A: Ich habe mich für das KinderReich Leipzig entschieden. Der Verein kümmert sich um Kinder aus armen Verhältnissen, versorgen sie mit Essen und Schulmaterialien. Chancengleichheit ist ein wichtiges Thema, das meiner Meinung nach oft zu wenig Beachtung findet. Meine Laufaktion hat 297 Euro eingebracht. Darüber wird sich der Verein freuen!

Q: Wie lief der Halbmarathon?

A: Für mich war es eigentlich eine absolute Qual und meine Zeit war – ehrlich gesagt – auch hundsmiserabel. Aber ich habe durchgehalten, und darauf kam es an. Und der Lauf selbst war grandios: Trommelgruppen, Bands und hunderte applaudierende (oder bemitleidende?) Leute am Straßenrand sorgten für eine tolle Stimmung. Und das ganze bei schönstem Wetter.

Q: Wie waren die Reaktionen deiner Freunde?

A: Die meisten fanden die Aktion toll und haben sich nach dem Lauf erkundigt. Das lag zum Teil auch daran, dass es zu dem Zeitpunkt meines ersten Aufrufs noch recht unwahrscheinlich schien, dass ich einen Halbmarathon laufen könnte. Aber überhaupt eine Spendenaktion zu starten, kam gut an.

Q: Wirst du wieder eine Spendenaktion starten?

A: Auf jeden Fall! Inzwischen bin ich ziemlich fit und laufe jeden Monat mindestens einen kleinen Lauf. Aber natürlich kann ich nicht jeden Monat eine neue Aktion starten. Da brauche ich schon ein besonderes Ziel. Vielleicht schließe ich mich auch mit Freunden zu einer größeren Aktion zusammen – mal schauen!

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Muslimische Seelsorge am Telefon

April 21st, 2011

Wir haben die Einrichtung Muslimische Seelsorge Telefon aus Berlin anlaesslich des  ASPIRIN SOZIALPREIS 2011 naeher kennen gelernt:

Q: Die Bayer Cares Foundation verleiht den Aspirin Sozialpreis jaehrlich fuer beispielhafte soziale Arbeit im Gesundheitswesen. Wir gratulieren, dass ihre Organisation den Publikumspreis gewonnen hat! Bitte stellen sie uns ihre Organisation kurz vor.

A: Das Muslimische SeelsorgeTelefon ist eine Einrichtung des Traegers Islamic Relief Humanitaere Organisation in Deutschland e.V. Unsere Zielsetzung ist es dem Anrufenden, gleich welcher Religion, Gehoer und Erleichterung zu verschaffen. Der Anrufer soll als Mensch gestaerkt werden, um seine Situation in seinem Sinne anzugehen. Das Gespraech mit uns soll die Sprach- und Machtlosigkeit des Anrufers, die durch seine Situation bedingt ist, ueberwinden helfen. Auch wenn wir in einem Gespraech, das kostenfrei ist (es fallen nur die normalen Telefongebuehren an) nicht die Probleme loesen koennen, so soll das Gespraech mit unseren ehrenamtlichen Telefonseelsorgern zumindest der erste Schritt auf dem Weg zur Loesung der Situation sein. Dies soll dadurch erreicht werden, dass der Anrufer im Verlaufe des Gespraeches selbst leichter erkennen kann, was er will und was ihm in seiner Situation gut taete.

Wir moechten durch dieses Projekt einen effektiven Dienst für Menschen in seelischen und psychosozialen Not- und Krisensituationen leisten. Wir arbeiten nach den nationalen und internationalen Standards der telefonischen Seelsorge:

Die Seelsorger werden in einem Kurs theoretisch wie praktisch von einem erfahrenen Ausbilderteam ausgebildet. Der Kurs umfasst etwa 150 Stunden. Nach der Ausbildung werden die Seelsorger staendig durch Supervisionen begleitet. Die Mitarbeiter werden durch die Supervisionen in der Verarbeitung der Telefonate begleitet. Darueber hinaus wird durch die Supervisionen das Qualitaetsmanagement des Dienstes unterstuetzt. Die ehrenamtlichen Seelsorger gewaehrleisten einen taeglichen 16-stuendigen Dienst an allen Tagen des Jahres. Der Dienst soll stufenweise auf einen 24-stuendigen Dienst ausgeweitet werden. Unsere Kooperationspartner sind das Diakonische Werk Berlin Brandenburg schlesische Oberlausitz eV. und der Caritasverband im Erzbistum Berlin e.V. Die praktische Umsetzung der Kooperation wird von der Kirchlichen TelefonSeelsorge Berlin geleistet.

Q:  Welches konkrete Projekt hatten sie für den Aspirin Sozialpreis praesentiert?

A: Wir hatten das Muslimische SeelsorgeTelefon in seiner Gesamtheit als Projekt vorgestellt.

Q: Auf dem ersten Blick verbindet man Telefonseelsorge nicht mit medizinischer Innovation. Inwieweit sind ihre Angebote Bestandteil des Gesundheitswesens?

A: Bei vielen der Anrufer wirken die Gespraeche sich positiv auf die psychosoziale Gesundheit aus.

Eines der Ziele ist es auch die Hemmung der Menschen vor professioneller Hilfe, z.B. durch Psychologen, Familienhelfern oder Beratungsstellen,  zu reduzieren, damit durch die professionelle Betreuung eine Verbesserung des Anrufenden erreicht werden kann.

Q: Wie haben sie von dem Aspirin Sozialpreis erfahren und warum haben sie sich entschlossen mitzumachen?

A: Wir haben ueber eine Internetrecherche ueber den Preis erfahren. Wir hatten vor, durch die Teilnahme unseren Bekanntheitsgrad zu erhoehen und neue Kontakte zu knuepfen. Das wir den Publikumspreis gewonnen haben, ist eine tolle  Geschichte.

Q: Der Publikumspreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Wie werden sie dieses Geld einsetzen?

A: Das Preisgeld wird sinnvoll in die Werbung fuer das Muslimische SeelsorgeTelefon investiert, damit viele Hilfesuchende zu uns finden.

Q: Fuer welche weiteren Projekte benoetigen sie finanzielle Unterstuetzung?

A: In Zukunft moechten wir auch einen Werbetrailer erstellen, der aber unsere finanzielle Moeglichkeiten zur Zeit sprengt. Wir hoffen, dass dies durch zukuenftig finanziell moeglich sein wird. Auch die naechste Ausbildung muss finanziert werden, damit wir unser Angebot auf 24 Stunden pro Tag ausbauen koennen.

Q: Herzlichen Dank für das Interview.

Wir haben fuer das Projekt „ Muslimisches SeelsorgeTelefon” eine Spendenaktion gestartet, damit auf jeden Fall das tolle Engagement weiter unterstuetzt wird! Wenn auch Sie direkt etwas Gutes tun wollen, dann koennen Sie schnell und sicher unter folgendem Link spenden:

http://www.donare.de/Weiterbildung-fuer-unsere-Seelsorger

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